Methodik

Die wohl bekannteste Methode der Spuren- und Beweissicherung nach einem Verkehrsunfall basiert neben Zeugenaussagen auf der Fotodokumentation der Schäden. Ergänzend dazu sollten Partikel an betroffenen Flächen abgekratzt oder abgeschabt werden. Leider führt diese Kratzmethode vielfach zu einer Schadenausweitung.
Die bisherige Vorgehensweise wird durch das SPURFIX Verfahren erweitert und deutlich verbessert, da nun auch die für das Auge nicht sichtbaren Partikel abgenommen und konserviert werden können.

Das Locard’sche Prinzip

Die SPURFIX-Folie nutzt die Regel, dass kein Kontakt zwischen zwei Objekten vollzogen werden kann, ohne dass dabei wechselseitige Spuren hinterlassen werden. So können organische, wie nicht-organische, metallische und nicht- metallische und pflanzliche Partikel von den betroffenen Flächen abgenommen werden.

Vorgehensweise

Die SPURFIX-Methode ist die schnelle, wenige Minuten dauernde Lösung, die bereits schon bei der Polizeiarbeit (z.b. NRW und Schleswig-Holstein) standardmäßig zum Einsatz kommt. Die Spezialfolie verfügt über eine besondere Klebeschicht die zur Abnahme von anhaftenden Partikeln genutzt wird.
Auf diese Weise kann die aktuell vorliegende, individuelle Spurenlage nach dem Tathergang sofort abgenommen werden. Bei fachgerechter Aufbewahrung sind die Partikel dann bis zu 5 Jahren konservierbar. Die Folie kann jeder Fallakte hinzugefügt werden. Mit dieser Folie ist eine Auswertung am Mikroskop auch im verschlossenen Zustand möglich, sodass Fremdpartikel die Probe nicht verunreinigen können. Auch die Kontamination der Probe durch die DNA des Spurenabnehmers am Unfallort wird durch den geschlossenen Prozess deutlich minimiert.

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